Verschlagwortet: Transkriptionsfaktor

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OSKM – Vier Gene revolutionieren die Medizin

In diesem Artikel geht es gleich um vier Gene: Oct4, Sox2, Klf4 und c-Myc sind die Namen von vier Transkriptionsfaktoren, die hinter der Vergabe des Nobelpreises für Medizin des Jahres 2012 stehen. Die Geschichte hinter den Genen wiederum begann im Jahr 2006 und zwar ursprünglich mit 24 Stück. Diese 24 Gene hat ein Mitarbeiter von Shinya Yamanaka an der Kyoto Universität in Japan in Zellen von adulten Mäusen eingebracht. Und endlich vollzog sich das Wunder, von dem sich Yamanaka selbst nicht sicher war, ob es passieren kann. Durch das Mikroskop ließen sich in den Kulturschalen Kolonien erkennen, die Zellen teilten sich also. In aller Regel sollten sich Zellen aus erwachsenen Tieren oder Menschen nicht teilen. Wenn sie es doch tun wird es gefährlich, denn es handelt sich meist um Tumorwachstum. Aber neben Krebszellen gibt es noch einen anderen ganz besonderen Zelltyp, der sich teilt und daher Kolonien bildet, nämlich Stammzellen.… Weiterlesen

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FOXP2: Sprache und nun auch Bärte

Ich persönlich bin ja eine große Freundin von Bärten. Daher hab ich dieser Tage mit großem Interesse ein Paper gelesen, das letzte Woche in Nature Communications erschien. In dieser Studie haben Genetiker des University College London das Erbgut von über 6000 Lateinamerikanern auf Abschnitte untersucht, die gemeinsam mit bestimmten Haarwuchs-Charaketristiken auftraten. Dabei haben Sie Varianten in einer Reihe von Genen gefunden, die mit krausem bzw. glattem Haar, buschigen und/oder zusammengewachsenen Augenbrauen, Haarfarbe, Haarausfall, Ergrauung oder eben dichtem Bartwuchs assoziiert sind. Interessanterweise war eines der mit dichtem Bartwuchs in Zusammenhang stehenden Genen, FOXP2, ein Transkriptionsfaktor über den schon jede Menge publiziert wurde, wenn auch in einem völlig anderem Zusammenhang.… Weiterlesen

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SRY: Junge oder Mädchen?

Persönlich interessiere ich mich besonders für Gene, die während der Embryonalentwicklung etwas mit uns machen. Und kaum ein Gen macht während unserer Embryonalentwicklung etwas entscheidenderes als SRY. Die Abkürzung steht für Sex determining Region on Y-chromosome und wie so oft, sagt der Name eigentlich schon fast alles.… Weiterlesen

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