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Myostatin, die Zukunft des Dopings?

Wir sind mal wieder Olympia! Topathlethen dominieren ihre Disziplinen, hektisches Umschalten zwischen Berichten an etlichen sportlichen Schauplätzen dominiert die Fernsehprogramme bis in die frühen Morgenstunden. Es hagelt Edelmetall in allerlei Disziplinen, von denen der normalsterbliche Zuschauer bis gerade eben nicht wusste, dass sie existieren. Die teilnehmenden Athleten jedoch trainieren Tag und Nacht für dieses Ereignis. Allerdings werden Medaillen mittlerweile regelmäßig auch wieder aberkannt: soeben musste der kirgisische Gewichtheber Issart Artykow seine Bronzemedaille wieder abgeben. In seinen Proben wurde Strychnin nachgewisen, was der eine oder andere Leser durchaus kennen könnte: es ist der Wirkstoff in handelsüblichem Rattengift. Man wundert sich vielleicht ein bisschen; aber irgendwie auch nicht: klar, Dosis macht bekanntlich das Gift und dopen tun sie doch alle! Man muss eben nur aufpassen, dass man die Grenzwerte der weithin bekannten Substanzen nicht überschreitet. Aber was, wenn wir in Zukunft noch eine ganz andere Art des Dopings zur Verfügung hätten? Was, wenn wir in unser Erbgut eingreifen könnten um uns leistungsstärker zu machen? Nun, in jedem Fall würden wir wohl bei dem außergewöhnlichen Gen Myostatin anfangen.… Weiterlesen

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