Keine Geschlechterrollen, sondern Gene also. Nicht nur weil sie bestimmen, welches Geschlecht wir haben und manchmal leider auch welche Krankheit, sondern weil das Wissen über bestimmte Gene wohl einer der am stärksten expandierenden Bereiche der Naturwissenschaft ist. Und mit dem Wissen kommt eben auch Macht, Verantwortung und das Potential zum Missbrauch. Um davon also nicht überrollt zu werden, sondern auf qualifizierte Weise mitzubestimmen, was denn die moderne Biotechnologie so dürfen soll und was lieber nicht, muss man meines Erachtens verstehen, wovon man spricht. Oder eben auch wovor man Angst hat und/oder sich schützen will. Als Versuch also, dem interessierten Leser einen Bezug zu Genen zu erlauben, ist dieser Blog gedacht. Jede Woche - soweit es mein Zeitplan zulässt - schreibe ich einen neuen kurzen Artikel über ein Gen. Vielleicht weil gerade eine neue spannende Studie zu einem Gen veröffentlicht wurde oder auch um zu vermitteln, dass es Klassiker unter den Genen gibt, mit denen man sich Jahrzehnte beschäftigen kann ohne dass es langweilig wird. Bei den etwa 20.000 Genen, die der Mensch hat, wird mir das Material jedenfalls nicht so schnell ausgehen.

FaLang translation system by Faboba